Offener Brief an die Sächsische Zeitung

Betreff: Ihr Kommentar in der heutigen SZ zu Flatrates und Telekom

Sehr geehrter Herr Peter,
sehr geärgert hat mich Ihr Kommentar in der heutigen SZ*. Warum schreiben Sie einen Kommentar zu einem Thema, das Sie offensichtlich überhaupt nicht verstanden haben?
Es geht bei der aktuellen Diskussion nicht um Geld und auch nicht um die „Wir-wollen-alles-umsonst“-Community oder, wie Sie es mit unangebrachter Häme nennen, die „Flachdenker“. Möglicherweise steigen die Kosten für Netze durch immer größere Bandbreiten tatsächlich. Und natürlich können die Netzbetreiber sich diese steigenden Kosten vom Kunden wiederholen. Zum Beispiel durch Preiserhöhungen. Dies würde vielleicht auch zu Ärger bei den Kunden führen, aber hier geht es doch um etwas ganz anderes!
[*den kompletten Text des Kommentars finden Sie am Ende dieses Artikels]

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Älterwerden – Pro und ContraGetting older – Pros and Cons

rechtsErst einmal: woran merkt man eigentlich, dass man älter wird?

Das ist eines der Hauptprobleme dabei: es sind nur zwei Dinge, an denen man das merkt. Und Selbstwahrnehmung gehört nicht dazu.
Es sind zum Einen (neben dem Blick in den Spiegel) die ärgerlichen und sich stetig vermehrenden Zipperlein. Hauptsächlich jedoch merkt man es an der Wahrnehmung durch die Umgebung und deren Reaktionen, durch Andere also.
In meinem Inneren und meinen Gedanken fühle ich mich wie 25, nicht wie 55. Sich innerlich alt zu fühlen, das kommt, glaube ich, erst viel später. Im Moment gibt es da für mich keinen Unterschied zu der Zeit vor 30 (!) Jahren. Sowas kann zum Problem werden – man schaue sich nur alte Männer an, die sich junge Freundinnen zulegen. Da kann man das Peinliche an diesem Problem ausgiebig begutachten.rechtsFirst of all: how do you actually realize that you are getting older?

This is a major problem: there are only two things by which you will notice this and self-awareness is not among them.
There are on the one hand (in addition to looking in a mirror), the annoying and ever-proliferating niggles. However, it is mainly realized by the perception of your environment and it’s reactions.

In my heart and my mind I feel like I’m 25 years old, not 55. To feel old inside – that will come I assume will come much later.
At the moment, nothing of my inner feeling has really changed, compared to 30 (!) years ago. Sometimes, and for some people, this can be a problem – just look at old men with young girlfriends. In these cases, you can see the embarrassing consequences of this problem.
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LegoLego

Als ich mal Architekt war, da schaute man sich vor dem Entwerfen noch die umgebende Architektur an. Heute sind die Architekten dran, die das nicht mehr zu scheren scheint: diejenigen, die mit Legosteinen aufgewachsen sind. Das sieht man eindeutig.
Mir graut schon vor der nächsten Generation – die ist mit Super Mario aufgewachsen…

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When I was an architect, we always took a look at the surrounding architecture before starting to work on our designs. With new architects it seems as if they couldn’t care about that at all. They are the generation that grew up with Lego bricks and you can tell.
I am quiet afraid of the next generation – they grew up with Super Mario…

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Written and translated by Claus Dethleff (GER)
Language check and corrections by Johannes Dethleff (UK)