Mordende Minderheit

Die

Die “schützenswerte Minderheit” marschiert am 12.2.2014 durch die Dresdner Altstadt

In der schönen Stadt Dresden, in der ich seit mehr als zwanzig Jahren lebe, betrachtet man Nazis nicht als das, was sie sind (zur Erinnerung: eine Horde von brutalen, menschenverachtenden Demokratiefeinden, die Leute zusammenschlägt und auch gern mal ermordet), sondern als schützenswerte Minderheit. Das habe ich nun schon mehrfach gehört.
Zum Beispiel von einem Richter am Amtsgericht in seiner Urteilsbegründung. Zuletzt habe ich das sogar schriftlich bekommen, von der Versammlungsbehörde Dresden.
Aber zunächst einmal ein paar Erläuterungen zur Vorgeschichte: Weiterlesen

Eindimensional

eindimensional2Das Lesen von Posts bei Facebook und Twitter bringt mich zuweilen an die Grenze meiner eigentlich nicht gerade geringen Belastungsfähigkeit. Vor allem die Kommentare bei Facebook sprengen manchmal jeden Rahmen eines menschlichen Miteinanders, wie ich es mir vorstelle. Da sind natürlich zum Einen die “Trolls” genannten Idioten und Quatschköpfe, die zu allem ihren überflüssigen Sermon absondern müssen. Das war ja auch in der Vor-Social-Network-Welt nicht anders: in der Kneipe redet meistens der am lautesten, der nichts Sinnvolles zu sagen hat.
Momentan wird es aber immer schlimmer, denn wir befinden uns in Zeiten mit Problemen, die komplex sind. Aber alle wollen einfache Lösungen, einfache Erklärungen, sehnen sich scheinbar unbändig danach. Das ist die Keimzelle für den Fluch der Sozialen Netzwerke: die eindimensionale Sichtweise. Weiterlesen