Die meiste Zeit des Lebens…

… sucht der Mensch vergebens!
Außer, er benutzt eine Suchmaschine und verirrt sich auf diesem Wege hierher, auf mein Blog. Hier mal einige “meistbenutzte Suchbegriffe” aus meiner Webstatistik (jeweils für einen Zeitraum von 24 Stunden). Schon interessant, wonach manche so suchen… der Vollständigkeit halber muss ich noch darauf hinweisen, dass ich anfangs irgendwo auch das Keyword “Porno” benutzt habe. Das habe ich dann bald wieder entfernt, und die “meistbenutzten Suchbegriffe” in diesem Zusammenhang sind alles andere als jugendfrei oder für dieses Blog geeignet. Viele der  von Erfolg gekrönten Suchanfragen, die weiter unten zu sehen sind, haben wir natürlich meinem Artikel über Schambehaarung zu verdanken, und dem über Calzedonia. Insofern wirkt das hier vielleicht etwas eintönig, man ahnt jedoch (und mag sich kaum ausmalen), was da draußen so alles an Skurrilem gesucht wird… aber seht selbst, in zufälliger Reihenfolge: Weiterlesen

… und mehr

Vor einiger Zeit las ich das Buch “Die schönsten Wanderwege der Wanderhure” von Julius Fischer. Dieses Buch hat es kürzlich zu einiger Berühmtheit gebracht. Dem Autor  passierte nämlich das vielleicht Beste, das einem jungen Autor passieren kann: er (besser gesagt: sein Verlag) wurde verklagt. Und zwar von den humorlosen Autoren und Verlegern  der vollkommen überflüssigen “Wanderhuren”-Filme. Und so wurde bundesweit über dieses Buch mit dem wirklich lustigen Titel berichtet, was den Verkaufszahlen nicht abträglich sein dürfte.
Julius Fischer, ein erfolgreicher und gefeierter Poetry-Slammer, erzählt hier in kurzen und teilweise durchaus amüsanten Episoden und angenehm uneitel aus seinem Leben. Besonders die Begegnungen mit seinem Dynamo-Hool-Kumpel sind lustig.
Eine Episode handelt von seinem Friseur, an dessen Laden geschrieben steht: “Frisuren und mehr”. Sinngemäß. Dieser Ausdruck “und mehr” begegnet einem ja mittlerweile sehr oft – “Brötchen und mehr”, “Schmuck und mehr”, “Globuli und mehr”. In diesem letzten Falle ist das allerdings besonders leicht, weil praktisch alles mehr ist als nichts.
Aber zurück zum Thema: was bedeutet das eigentlich – “und mehr”? Wo kommt dieser Ausdruck her? Das fragt Julius Fischer sich in seinem Buch auch, mehrere Seiten lang. Weiterlesen