Die meiste Zeit des Lebens…

… sucht der Mensch vergebens!
Außer, er benutzt eine Suchmaschine und verirrt sich auf diesem Wege hierher, auf mein Blog. Hier mal einige “meistbenutzte Suchbegriffe” aus meiner Webstatistik (jeweils für einen Zeitraum von 24 Stunden). Schon interessant, wonach manche so suchen… der Vollständigkeit halber muss ich noch darauf hinweisen, dass ich anfangs irgendwo auch das Keyword “Porno” benutzt habe. Das habe ich dann bald wieder entfernt, und die “meistbenutzten Suchbegriffe” in diesem Zusammenhang sind alles andere als jugendfrei oder für dieses Blog geeignet. Viele der  von Erfolg gekrönten Suchanfragen, die weiter unten zu sehen sind, haben wir natürlich meinem Artikel über Schambehaarung zu verdanken, und dem über Calzedonia. Insofern wirkt das hier vielleicht etwas eintönig, man ahnt jedoch (und mag sich kaum ausmalen), was da draußen so alles an Skurrilem gesucht wird… aber seht selbst, in zufälliger Reihenfolge: Weiterlesen

Live im Petersdom

hallfahneDa hab’ ich aber jetzt über die Maßen lange und gleich aus zwei Gründen gezögert. Und mir das Album dann doch gekauft.
Kürzlich hatte ich so ein Zögern schon mal, allerdings nicht ganz so stark.
Ach so, ich muss ja noch sagen, worum es geht: um Musik. Neue Musik, die ich gern und meist digital kaufe. Bei iTunes oder auch oft bei Amazon, je nach Preis.
Ich bin eigentlich immer froh, wenn es mal neue Musik, neue Künstler gibt, die interessant sind. Von denen erfahre ich praktisch ausschließlich über das Netz oder durch Empfehlungen von Freunden. Radio hab’ ich früher viel gehört, aber neuerdings höre ich im Auto nur noch Infosender, mein Bedarf an Gedudel und künstlicher guter Laune ist für dieses Leben gedeckt. Zu Hause schalte ich ab und zu mal radio eins ein, aber spätestens nach dem vierten Block mit unfassbar bescheuerter Radiowerbung gebe ich das dann auch auf. So finde ich also durch Empfehlungen, durch Twitter und Facebook und das Netz neue Künstler, die interessant sind. Für mich natürlich, denn eins auch gleich noch vorweg: Musik ist und bleibt Geschmackssache. Ich kenne und vertrete natürlich nur meinen Geschmack, klar. Weiterlesen

Filterbubble 2.0

blaseDer Effekt ist inzwischen allgegenwärtig, wenn auch von vielen immer noch unbemerkt: die sogenannte “Filterbubble”, die Filterblase. Amazon hat mal irgendwann damit angefangen – nicht nur die Einkäufe, sondern das gesamte Surfverhalten der Nutzer zu scannen, um möglichst passgenau Produkte platzieren und dem Käufer anbieten zu können. Das kann ganz praktisch sein, wenn einem nicht ständig was angeboten wird, das man ohnehin niemals kaufen würde. Aber die Nachteile sind gravierend: neben der Datensammelei und dem Anlegen von Nutzerprofilen gerät der Kunde eben auch in die besagte Filterblase, denn mittlerweile agieren alle Internetanbieter so – Facebook, Google und Co. filtern alles heraus, was mich vermeintlich nicht interessiert. Ich befinde mich somit im Netz in einer Blase aus Dingen und Informationen, die (nach Ansicht der Kunden-Scanner) für mich interessant oder wichtig sind. Alles Andere bleibt außen vor.  Weiterlesen

Fortschritt

fortschritt1Kürzlich hörte ich von einer Amerikanerin, die im Medienbereich tätig ist, den Satz “bei der Internet-Nutzung ist Deutschland 7 bis 10 Jahre zurück”. Verglichen mit den USA, versteht sich. Meine erste Reaktion war leichter Ärger. Diese Aussage klang für mich einfach etwas arrogant, schließlich bewege ich mich ständig in der digitalen Welt und arbeite mit dem und im Netz.
Bei näherer Betrachtung hingegen ist dieser Satz jedoch eigentlich sehr aussagekräftig und bietet einiges an Gedankenfutter.
Beinahe hätte ich der Netzaktiven aus den Staaten im Affekt geantwortet: “Mag sein, dass wir da 10 Jahre zurück sind, aber dafür sind wir den USA, was Pazifismus angeht, 68 Jahre voraus”.

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Big Broogle is watching you

BRernstaugengezGLE

Ich bin absolut kein Anhänger von Verschwörungstheorien (diese hier vielleicht ausgenommen) und kein ängstlichen Mensch. Ich leide nicht unter Verfolgungswahn, bin viel mehr der Zukunft als der Vergangenheit zugewandt und kein Pessimist, sondern Realist. Ich kenne mich ziemlich gut mit moderner Computertechnik und dem Internet aus.
Alle gute Gründe, NICHT in Panik zu verfallen und auch nicht den Teufel an die Wand zu malen, was die moderne digitale Welt angeht. ABER. Weiterlesen