Shitstorm

Es ist schon lustig, wie ich manchen Leuten auf den Sack zu gehen scheine. Da werden sogar Forderungskataloge aufgestellt und Briefe an die Stadtverwaltung, die Jüdische Gemeinde und an Werweißwen geschrieben. Und immer wieder: “der in der Vergangenheit durch demokratiefeindliche Äußerungen aufgefallene…”
Wo kommt das eigentlich her? Ach so, ja: aus diesem, meinem Blog. Da habe ich nämlich mal eine in meinen Augen lustige Abwandlung eines Zitates von Winston Churchill benutzt, und zwar in meinem dreiteiligen Beitrag zum Thema Rechtsstaat, im dritten Teil, ganz am Ende, heißt es: “[ ]…die zweitbeste Staatsform, die Demokratie (die beste wäre eine Monarchie mit mir an der Spitze)… [ ]“. Nachzulesen hier. Zu demselben Thema hatte ich auch schon einen anderen Artikel geschrieben. 

Aber was soll man machen, wenn manche Leute in ihren neid- und hassbetränkten Hirnen und in ihrer ganz eigenen Welt, ihrer ewigen Opferrolle einen Witz selbst dann nicht erkennen, wenn er offensichtlich ist?

Anmerkung: zu dem andauernden Vorwurf, wir würden "fürstlich 
entlohnt" oder uns bereichern an der "Asylkrise", habe ich mal 
hier ein paar Infos zusammengestellt...

Nachfolgend zeige ich nun, für alle, die sich das im echten Facebook nicht antun wollen, alle Hetzartikel, die die sogenannte “Laubegaster Wellenlänge” (das sind ein paar Leute, die auf Facebook eine große Welle zu machen versuchen) und deren fleißige Kommentatoren so über mich veröffentlicht haben und in denen sie mich einen Hetzer nennen. Könnte lustig sein, ist es aber nicht, eher gruselig, womit manche Leute sich die Zeit vertreiben. Und dann auch noch in pseudointellektuellem Schwurbeldeutsch mit viel zu vielen Kommata geschrieben….

Hier also all’ der Mist, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, und, so ist zu befürchten: to be continued… :

(der Originalbeitrag stammt vom 23.10.2016, neuere Updates darüber)

 

UPDATE #3 am 11.Juni 2017

Da hatte ich schon fast gedacht, dass sie mich vergessen haben, aber auf den kleinen Nazi Manuel Eisern, der soooo viel schreibt auf Facebook und sich soooo nach ein paar Likes (die er praktisch nie bekommt) sehnt, ist Verlass: am 10. Juni 2017 stellt er einen nicht vorhandenen Zusammenhang meinerseits mit dem CVJM her – ich kann seinen Gedankengängen leider nicht folgen und will es auch gar nicht. Immerhin schreibt er meinen Namen korrekt.

Bildschirmfoto 2017-06-11 um 09.48.04

Und dann ist da noch etwas, dass ich der Welt nicht vorenthalten will und kann: inen Diskussionsbeitrag auf der Seite von Barbara Lässig. Es ging um das Motto einer Demonstration: “Stop deportations” – auf Englisch. Frau Lässig stieß sich an dem Begriff, der ja im Deutschen einen ganz anderen Klang hat. Aber das englische Wort für Abschiebungen ist nun mal deportation. Egal, interessant ist dieser Kommentar hier von Kai-Uwe Krpger, den Frau Lässig bis heute auf ihrer Seite stehen ließ und den weiter unten Jürgen Steffenhagen sogar so kommentierte: “Den Kommentar von Herrn Krüger teile ich nicht. Sonst sehe ich hier keinen Antisemitismus. Bedenken Sie aber, dass der Antisemitismus der Bürger aus islamischen Ländern, die in Deutschland leben, auf dem Vormarsch ist.”

Bildschirmfoto 2017-06-11 um 10.00.09

UPDATE #2 am 17. Februar 2017

Nun ist einige Zeit vergangen. Ich bin nicht sicher, was der Laubegaster Wellenlänge zugestoßen ist, aber deren letzter FB-Beitrag stammt von Dezember 2016. Da ist also Ruhe im Karton. Aber es gibt ja noch den nicht ganz dummen, extrem rechten und kommentierfreudigen Menschen mit dem Fake-Namen “Manuel Eisern”. Auf den ist Verlass. Anscheinend ist er hauptberuflich FB-Kommentator, denn man findet seine Kommentare in großer Zahl auf allen einschlägigen Seiten, so auch auf denen der diversen “Wellenlängen”. Schon etliche Male (siehe unten in den Kommentaren) hat er seine Missgunst mir gegenüber artikuliert, und so auch am 16. Februar 2017:

eisern

Zur Vorgeschichte: am Abend des 13. Februar, des Schicksalstages der Stadt Dresden (wegen der Zerstörung am 13.2.1945, ein heiliges Trauerdatum für alle “aufrechten Deutschen”), teilten die “Freien Aktivisten Dresden” per Twitter mit, dass es nun auch einige Stolpersteine für die “Opfer des alliierten Bombenholocaust” in Dresden geben würde. Dazu ein paar Fotos mit Stolpersteinen, auf die Zettel geklebt zu sein schienen. Das Ganze machte eine sehr große Welle der Empörung in den sozialen Netzwerken, und ich hatte einigen Stress, bin ich doch der Vereinsvorsitzende des Stolpersteine für Dresden e.V.
Glücklicherweise stellte sich das dann als Fake heraus. Die FA entfernten auch sehr schnell diese Twittermeldung wieder und schwiegen fortan dazu.
Nicht so Manuel Eisern, hatte er doch meinen Namen in der Presse entdeckt. Dazu also seine Einlassung, zu sehen im Screenshot etwas weiter oben.

Er wird nicht an Fakten interessiert sein, aber für alle anderen ein paar Richtigstellungen:

  1. Das Projekt heißt Stolpersteine, nicht Stoplersteine.
  2. Ich habe den Verein “Stolpersteine für Dresden e.V.” nicht gegründet, ich bin lediglich seit einigen Jahren Vereinsvorsitzender.
  3. Das Projekt und der Verein erhalten keinerlei Zuschüsse von Bund, Land oder Kommune, die Arbeit ist ehrenamtlich, die Steine und alles andere werden über private Spenden finanziert.
  4. Es wird keinesfalls nur an jüdische Opfer erinnert, sondern auch an Antifaschisten, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Euthanasieopfer etc., an alle Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eben.
  5. Besonders wichtig für Manuel zu wissen: alle diese Opfer waren Deutsche.
  6. Es steht jedem frei, ein ähnliches Projekt zu starten und an andere ermordete Menschen zu erinnern.
    Aber massenhaft FB-Kommentare zu schreiben, ist halt nicht so anstrengend.
UPDATE #1 am 28. Oktober 2016

Am 26. Oktober veröffentlichte Jürgen Kasek eine etwas voreilige Falschmeldung über das  dafür wohl ungeeignetste Medium, Twitter. Da ich davon unterwegs erfuhr, konnte ich ihm keine PN schicken, sondern fragte öffentlich nach. Hier das Ergebnis, auf der FB-Seite der “Laubegaster Wellenlänge” veröffentlicht am 27. Oktober.
Am 28. kam dann (leider nur) ein Kommentar. Den Witz verstehe ich nicht, frage mich aber, in welcher Dienststelle der- oder diejenige, der oder die sich hinter diesem Fake-Profil verbirgt, wohl arbeiten mag…
Die Jungs bringen da übrigens so Einiges durcheinander, denn wir machen keine Sozialbetreuung, daher haben die angedeuteten Änderungen auch rein gar nichts mit uns zu tun. Was eine “zweistellige Endgeldgruppe” sein soll, weiß ich nicht, und übrigens: “Hoppla” schreibt sich mit 2 “p”. Was ist das nur für 1 Wellenlänge?

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Ab hier die Original-Screenshots des Artikels vom 23.10.2016

Am 17. Oktober 2016 wurde ich u.a. im Leitmedium BILD entdeckt:
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Am 26. September 2016 wurde sogar eine Einladung und ein Dialogangebot meinerseits als Provokation aufgefasst:

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Am 9./10. Juni 2016 waren sie richtig sauer. Hatten sich ein paar danebenbenommen, ich hatte der Presse davon berichtet (die teils etwas übertrieb):

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Am 10. April 2016 ging es um unser Nachbarschaftsfest:

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Im Februar 2016, nachdem mir irgendwelche Nazis nach der Nein-zum-Heim-Demo die Reifen zerstochen hatten:

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Im Januar 2016 ging es um ein Drecks-Flugblatt, das jemand in den Schaukasten des Ortsamtes gehängt hatte.

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Kurz vor Weihnachten, am 23.12.2015, ging es um einen roten “Kauft nicht bei Asylfreunden”-Flyer, der natürlich (Achtung, für Heimgegner: jetzt kommt Ironie, ist also nicht ernst gemeint!) von MIR verteilt wurde:

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Im Dezember ging es um einen Pressebericht, der sich um den Aushang beim örtlichen Waffenhändler (“Zutritt nur mit deutschem Pass”) drehte. Das Foto im Leitmedium der “Wellenlänge! war natürlich echt krass, aber der Aushang (ebenso wie der aktuelle – “Kein Zutritt für Medienvertreter”) war und ist natürlich nicht nur voll daneben, sondern auch gegen das Gesetz:

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Ein Gedanke zu “Shitstorm

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