Ich habe einen Traum …

…, dass jeder, der ernsthaft in Erwägung zieht, Fracking zu genehmigen, selbst in flüssiger Form in tiefe Erdschichten gepresst wird.

Ich habe einen Traum …
…, dass ganz vielen Menschen die fehlenden Gehirnzellen nachwachsen, auf dass sie ihr Verhalten überdenken und ändern – dazu gehören alle Nazis, alle Rassisten, Populisten wie Sarrazin, Buschkowsky, Broder, Seehofer und viele andere, aber auch gewaltbereite Polizisten, Hooligans und Hohlköpfe in den Reihen der Antifa.

Ich habe einen Traum …
…, dass die Hinterlist ausstirbt, die Lüge am Besten gleich mit, und die Grausamkeit natürlich auch.

Ich habe einen Traum …
…, dass alle Militärausgaben aller Staaten in Zukunft dafür verwendet werden, den Planeten zu retten.

Ich habe einen Traum …
…, dass Aktienhandel verboten, Geldgeilheit strafbar, Turbo-Kapitalismus abgeschafft wird  und jeder Reiche von sich aus den größten Teil seines Geldes spendet.

Ich habe einen Traum …
…, dass das Streben nach Macht ein Ausschlusskriterium für das Erreichen von Macht wird.

Ich habe einen Traum …
…, dass am 13. Februar kein einziger Nazi mehr durch Dresden marschiert, und auch nicht an einem anderen Tag oder in einer anderen Stadt.

Ich habe einen Traum …
…, dass die NPD, die AfD und die CSU bei der Europawahl zusammen genau drei Stimmen kriegen: von Udo Pastörs, Bernd Lucke und Horst Seehofer.

Ich habe einen Traum …
…, dass die beiden Ursachen allen Elends auf der Welt, nämlich Dummheit und religiöser Wahn, spurlos verschwinden.

Ich habe einen Traum …
…, dass der Reichtum der Kirchen an die Armen verteilt wird.

Ich habe einen Traum …
…, dass sich statt der Technik mal der Mensch weiterentwickelt und sein Rudelverhalten, sein Alphatiergehabe, den Hang zu Sexismus, Gewalt und Unterdrückung abgewöhnt.

Ich habe einen Traum …
…, dass…. scheiße, jetzt bin ich aufgewacht.

Heute wäre Martin Luther King 85 Jahre alt geworden.

Gier

gierKürzlich war ich mal wieder beim Friseur. War nötig, und mit dem Ergebnis war ich am Ende (wie immer) auch sehr zufrieden. Nur an der Kasse wurde es dann doch noch etwas unerfreulich: satte zehn Prozent Preiserhöhung im Vergleich zum letzten Haarschnitt, und das, nachdem die Preise ein Jahr zuvor schon einmal in ähnlicher Höhe gestiegen waren!
Überraschung meinerseits und das dringende Bedürfnis nach einer Erklärung stellten sich ein.
Meine wirklich sehr nette Friseurin, der ich schon viele Jahre mein kostbares, immer spärlicher werdendes Haupthaar anvertraue, wies mich mit entschuldigender Geste auf einen Aufsteller auf dem Kassentresen hin. Dort stand geschrieben: “Werte Kunden, wir zahlen seit dem 1. September den tariflich vereinbarten Mindestlohn. Daher mussten wir unsere Preise anpassen.” Weiterlesen